Schleudertrauma


Typischerweise kommt es bei Auffahrunfällen zum Schleudertrauma, aber auch Stürze vom Pferd, auf Glatteis oder Zusammenstöße beim Sport können zu einem Halswirbelsäulentrauma führen. Dabei kommt es zu einer Zerrung und Stauchung der Halswirbelsäule und zu einer Überdehnung von Muskeln und Bändern. In leichten Fällen heilen die Symptome oft ohne Folgen in Tagen bis Wochen aus.
Wenn Ihre Halswirbelsäule vorgeschädigt ist (Bandscheibenvorfall, Arthrose, Fehlstellung, Bewegungseinschränkung…) und/oder Sie ein schweres Schleudertrauma erlitten haben, können ein oder mehrere der folgenden Symptome auftreten:


- Schmerzen, Verspannungen, steifer Nacken mit Ausstrahlung ( Kopf, Schultern), Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Übelkeit, eher selten Sensibilitätsstörungen
Vielleicht haben Sie erst Jahre nach dem Schleudertrauma behandlungsbedürftige, chronische Beschwerden mit der Halswirbelsäule entwickelt und bringen diese zuerst nicht mit dem Trauma in Verbindung.
Physiotherapie kann Ihnen helfen!

Therapieinhalte


- Befunderhebung
- passive Therapie: Entspannung, Lockerung, Massage, Faszientechniken,

  vorsichtige manuelle Therapie
- aktive Therapie: Aufrichtung der gesamten Wirbelsäule, Kräftigung der Hals-und

  Nackenmuskulatur
- Heimprogramm, Hilfe zur Selbsthilfe, Beratung